Monatliche Konjunkturumfrage ZDB
Die Bautätigkeit hat im April weiter angezogen. Im Tiefbau waren merklich Steigerungen in der Kapazitätsauslastung zu verzeichnen. Ganz überwiegend positiv wird die Geschäftslage im Wohnungsbau beurteilt. Wenngleich zum Wirtschaftsbau nicht ganz so positiv geurteilt wird wie zum Wohnungsbau, fällt das Urteil insgesamt zufriedenstellend aus. Weiter abgefallen ist die Geschäftslage im öffentlichen Hochbau. Unbefriedigende Urteile überwiegen hier. Demgegenüber fällt die Lagebeurteilung zum Straßenbau besser aus als in den Vormonaten. Das ergibt die monatliche Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für April 2012
...weiter
Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst
Am 20. April 2012 wurde die König-Ludwig-Brücke in Kempten mit einem Festakt als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet. Die 1852 eingeweihte König-Ludwig-Brücke über die Iller ist ein einzigartiges
Denkmal des frühen Eisenbahnzeitalters. Sie ist weltweit eine der ältesten
erhaltenen hölzernen Eisenbahnbrücken. Der fünf Meter hohe hölzerne Träger
aus Gitterwerk wurde nach dem Howschen System konstruiert. Er ruht
auf zwei ca. 25 Meter hohen Natursteinpfeilern. Die Lichtweiten der drei Brückenabschnitte
über die Iller betragen (von West nach Ost) ca. 35 m, 52 m
und 26 m. In Bayern ist die König-Ludwig-Brücke das zweite und bundesweit das elfte
Bauwerk, welches mit dem
...weiter
Landesgrenze wird als ÖPP Projekt realisiert
Mit einem feierlichen Spatenstich gab Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am 16. April den Start für den Ausbau der A 9 zwischen Triptis und Schleiz. Damit wird der letzte große Abschnitt des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE) Nr. 12 in Angriff genommen, der fast durchgängig sechsstreifige Ausbau der Autobahn von Nürnberg bis Berlin. Zwischen der Anschlussstelle Lederhose und der Landesgrenze Thüringen/Bayern kommt erstmalig im Bundesfernstraßenbereich ein so genanntes Verfügbarkeitsmodell zum Einsatz. Mit dem Verfügbarkeitsmodell werden im ÖPP-Bereich (Öffentlich-Private-Partnerschaften) neue Wege beschritten. Neben einer Anschubfinanzierung
...weiter
Urteil des Bundesgerichtshofs
Das Baugewerbe kritisiert ein Urteil des Bundesgerichtshofs zur Eindeutigkeit und Vollständigkeit von Ausschreibungsunterlagen: Nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. Dezember 2011 (Az: VII ZR 67/11) ist ein ausdrücklicher Hinweis des Auftraggebers auf die Kontaminierung des zum Aushub vorgesehenen Bodens nicht notwendig, wenn sich eine solche Kontaminierung aus den Umständen klar und eindeutig ergibt. „Der Bundesgerichtshof lässt in seinem Urteil außer Acht, dass nach den Regeln über die Vergabe von Bauleistungen der Auftraggeber die Leistung eindeutig und so erschöpfend beschreiben muss, dass alle Bieter die Beschreibung im gleichen Sinne verstehen und ihre Preise sicher und ohne umfangreiche Vorarbeit berechnen können. Dies gilt auch für eine Kontamination des Bodens“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, das Urteil. „Das Urteil führt dazu, dass immer mehr Risiken vom Auftrageber, in diesem Fall, die öffentliche Hand, auf den Auftragnehmer, das Bauunternehmen, verlagert werden. Die Unternehmen können sich faktisch nicht mehr auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Leistungsbeschreibung verlassen“, so
...weiter
Marodes Kanalnetz in Deutschland
Unsere Infrastruktur ist vielerorts in einem sehr schlechten Zustand. Insbesondere der Zustand der Kanalisation gibt häufig Anlass zur Sorge. Während beispielsweise Schlaglöcher in den Straßen ein für jedermann sicht- und spürbares Ärgernis sind, ist es leichter, die unter der Erde verborgene Kanalisation zu „übersehen“. Der Druck, hier in Sanierungs-maßnahmen zu investieren, ist daher weniger groß. Dabei wäre es von großer Wichtigkeit, zu handeln und Sorge dafür zu tragen, dass dieser zentrale Aspekt der Infrastruktur nicht verkommt. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, unterstützt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau die jüngst gegründete Initiative „Impulse pro Kanalbau“. Die Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) schätzt den Wert der öffentlichen Kanalisation in Deutschland auf 687 Mrd. Euro. Aber der Zustand des Netzes zur Abwasser-entsorgung in Deutschland ist ausgesprochen Besorgnis erregend. Es werden jährlich gerade mal 1,41 Mrd. Euro in die Kanalisation investiert. Das ist nicht einmal ein Fünftel dessen, was nötig wäre,
...weiter
Bauwirtschaft kritisiert Referentenentwurf
„Die in dem vorgelegten Referentenentwurf vorgesehenen Änderungen führen in der Bauwirtschaft nicht zu einer Verbesserung, sondern zu deutlich längeren Zahlungsfristen als dies derzeit der Fall ist, so dass das eigentliche Ziel der umzusetzenden EU-Richtlinie konterkariert wird. Das ist der mittelstandsfeindlichste Entwurf, den wir in dieser Legislaturperiode auf den Tisch bekommen haben.“ Mit diesen Worten kommentierte der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Felix Pakleppa, den Referentenentwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr. Das Bundesjustizministerium hat einen Referentenentwurf vorgelegt, der die EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr in Deutschland umsetzen soll. Hintergrund der Richtlinie ist die schlechte Zahlungsmoral
...weiter
Rekordzahl bei Baugeräteführerlehrlingen
Die baden-württembergische Bauwirtschaft hat noch niemals zuvor so viele Baugeräteführer ausgebildet wie zurzeit. Mit über 200 Baugeräteführer-Lehrlingen im 1. bis 3. Ausbildungsjahr nimmt Baden-Württemberg bereits das dritte Jahr in Folge bundesweit den Spitzenplatz ein. Damit zeigt sich, welche Faszination das Thema Technik und der Umgang mit großen Baumaschinen auf die Jugendlichen ausübt und für ihre Berufswahl mit entscheidend ist. Landesweit erfolgt die Ausbildung sämtlicher Baugeräteführer im Ausbildungszentrum Bau in Geradstetten. Aufgrund der Vielzahl der Lehrlinge in diesem Bereich hat das Ausbildungszentrum nun seinen Baumaschinenpark um einen modernen Mobilbagger erweitert. Rund 250.000,- Euro wurden in das neue Baugerät investiert. Ein Viertel der Kosten hat die Bauwirtschaft Baden-Württemberg getragen. Die restlichen 75% wurden
...weiter
GaLaBau 2012
2012 ist wieder GaLaBau-Messejahr. Vom 12. bis 15. September verwandelt sich das Messezentrum Nürnberg in einen riesengroßen Fachmarkt für Profis aus der grünen Branche. Alle, die Gärten, Parks, Freiräume, Sport-, Spiel- und Golfplätze planen, bauen und pflegen, informieren sich über neueste Produkte und Dienstleistungen auf der GaLaBau und ihren beiden Fachteilen PLAYGROUND und Deutsche Golfplatztage. Ein halbes Jahr vor der GaLaBau
...weiter
Neue Abgasstufe für Baumaschinen
Die Einführung der Abgasemissionsstufe III B ist für die Baumaschinenhersteller eine Herausforderung. Der Aufwand ist enorm. Viel Geld und Entwicklungskapazitäten sind nötig. Für die Abnehmer bedeutet das höhere Preise und teilweise mehr Effizienz auf der Baustelle. Der VDMA hält eine weitere Verschärfung für "nicht sachdienlich". Seit Beginn dieses Jahres müssen mobile Neumaschinen mit mehr als 130 und weniger als 560 KW, die in den USA oder Europa verkauft werden, der Abgasstufe III B beziehungsweise der US-Norm Tier 4 Interim entsprechen. Ab dem 1. Januar 2012 gilt das dann auch für die Leistungsklassen zwischen 57 und 130 KW
...weiter
bauma Innovationspreis 2013: Ausschreibung läuft
Anlässlich der bauma zeichnen der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), die Spitzenverbände der Deutschen Bauwirtschaft und die Messe München erneut zukunftsweisende Entwicklungen bei Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen sowie Bauverfahren/ Bauwerk mit einem Innovationspreis aus. bauma ist die Weltmesse für Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge, -geräte und Bergbaumaschinen. Die Ausschreibung läuft vom 1. April bis 30. August 2012. Die bauma findet vom 15. bis 21. April 2013 in München statt. Der bauma Innovationspreis wird in den fünf Kategorien "Maschine", "Komponente", "Bauverfahren/Bauwerk", Forschung" und "Design" vergeben. Grundsätzlich teilnahmeberechtigt sind
...weiter
Nord-Ostsee-Kanal
Am 17. April wurde der erste Spatenstich für den Neubau der 5. Schleusenkammer und somit die Sanierung der Schleusen in Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal gesetzt. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: "Mit dem heutigen Startschuss unterstreichen wir die enorme Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals als meistbefahrener künstlicher Seeschifffahrtsstraße der Welt. Deshalb hat die Bundesregierung von der zusätzlichen einen Milliarde Euro des Infrastruktur-Beschleunigungsprogramms insgesamt 300 Millionen Euro allein für den Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel vorgesehen. Damit sichern wir langfristig die Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals." Bauvorbereitende Maßnahmen, wie etwa
...weiter
Deutsch-polnische Eisenbahnverbindung wird ausgebaut
Die grenzüberschreitende Eisenbahnstrecke Hoyerswerda – Horka – nach Polen wird zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Dafür stellt der Bund rund 370 Millionen Euro zur Verfügung. Bund und Bahn investieren insgesamt rund 420 Millionen Euro. Baubeginn soll noch dieses Jahr sein. Bis Ende
2016 soll der Ausbau der Strecke abgeschlossen sein. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Deutsche Bahn AG haben die Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet
...weiter
Ressourceneffizienzprogramm droht zu scheitern
Die Bundesregierung hat im Februar das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) beschlossen. Als wesentlicher Baustein der Ressourceneffizienz wird darin das Recycling von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen angesehen. Mit durchschnittlich 192 Mio. Jahrestonnen stellen die Bau- und Abbruchabfälle den mengenmäßig größten Abfallstrom in Deutschland dar. Derzeit werden über 90% dieser mineralischen Abfälle einer stofflichen Verwertung zugeführt, wobei das Baustoff-Recycling mit jährlich ca. 67 Mio. Tonnen produzierten Recycling-Baustoffen hierzu wesentlich beiträgt. Wolfgang Türlings, Vorsitzender der Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe e.V. (BGRB), kritisiert, dass im Kreislaufwirtschaftsgesetz lediglich eine Quote von 70% für die Verwertung mineralischer Abfälle als Zielvorgabe für das Jahr 2020 enthalten sei, und das Gesetz der Realität hinterherhinke. Dies komme einer Distanzierung von der Kreislaufwirtschaft Bau gleich, obwohl diese aktuell politische Unterstützung dringend benötigen würde
...weiter
Lang-Lkw Feldversuch
Kögel hat für den im Feldversuch zugelassenen 25,25-Meter-Lang-Lkw drei verschiedene Dolly-Varianten im Angebot.
Variante eins: Kögel bietet ein normal kuppelbares Zweiachs-Vorlaufaggregat (Dolly) mit gelenkter Zugdeichsel an. Bei dieser Variante ist die erste Achse des Dolly zwangsgelenkt. Hier kommen SAF-Achsen mit einer Achslast von je neun Tonnen zum Einsatz. In Kombination mit einem Kögel Sattelauflieger wird der im Feldversuch geforderte BO-Kraftkreis
...weiter
So jung – und schon ins Museum?
Der Rototilt hat es geschafft: Das renommierte Museum für Wissenschaften und Technik in
Stockholm führte in der schwedischen Bevölkerung eine Umfrage
durch und fragte Menschen zwischen 18 und 74 Jahren nach den,
ihrer Meinung nach, 100 wichtigsten technischen Erfindungen der
Geschichte. Als eine davon wurde der Bagger genannt. Und da der
Schwenkrotator in den nordeuropäischen Ländern zur Standard-
ausrüstung zählt – ca. 85% aller Bagger werden damit ausgeliefert –
wurde Indexator gebeten, sich dieses Themas für das Museum
anzunehmen. Die Rototilt Fabrik in Vindeln stellte eine besondere Version für die
Besucher des Museums zusammen, die nun wie auf einer Baustelle
ausprobieren können, wie gelenkig ein Baggerarm funktionieren
kann. Ausgerüstet mit einem
...weiter
Neuausrichtung des VDBUM beschlossen
„Zukunftsorientierte Ausrichtung“, so heißt die Generalaufgabe, der sich der VDBUM beständig
widmet. Mit dieser evolutionären Aufgabe ist immer dann, wenn ein quantitativer Entwicklungsgrad
erreicht ist, auch ein Sprung in eine qualitativ höhere Liga verbunden. In diesem Jahr war die Zeit
dafür erneut reif. Nach Beschluss der Mitgliederversammlung wird sich der Verband neben seinem
bisherigen konzentrierten Engagement für Baumaschinenmeister und -Ingenieure auch für neue
Zielgruppen öffnen. Im erweiterten Fokus stehen Fachleute aus anderen Bereichen der
Baubranche, aus der Umwelttechnik, dem Garten- und Landschaftsbau sowie der mineralischen
Rohstoffgewinnungs-, Baustoff- und Recyclingindustrie. Mit dieser Erweiterung seines Vertretungs- und
Unterstützungsangebotes will sich der Verband auch in Zukunft nachhaltig als
Kompetenzzentrum und starker Dienstleistungspartner für Fachleute sich überschneidender
Zielgruppen
...weiter
Endspurt: Flughafen Berlin Brandenburg
Am Morgen des 3. Juni geht der neue Flughafen mit dem IATA-Code BER an den Start. Mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg wird das bestehende Flughafensystem abgelöst und der Flugverkehr am neuen Standort im Südosten Berlins konzentriert. Bis zur Eröffnung laufen die abschließenden Bauarbeiten, der Probebetrieb und der Mieterausbau. Seit Baubeginn (5. September 2006) ist südlich des jetzigen Flughafens Schönefeld der neue Flughafen für die Hauptstadtregion entstanden. Flugbetriebsflächen und Betriebsgebäude sind fertiggestellt, ebenso die unterirdischen Anlagen, Bahnhof und Bahnanbindung und die Energiezentralen. Derzeit sind 5000 Bauarbeiter mit den abschließenden Arbeiten auf der Baustelle des Flughafens
...weiter
BFH-Urteil zur Umsatzsteuer
Kommunen müssen Umsatzsteuer zahlen! „Dieses Urteil bringt eine Trendumkehr: Seit vielen Jahren fordern wir, dass Unternehmen, die im Besitz von Städten und Gemeinden sind, Umsatzsteuer bezahlen müssen. Denn bisher haben diese Unternehmen aufgrund der Tatsache, dass sie nicht umsatzsteuerpflichtig sind, einen Wettbewerbsvorteil von knapp 20%. Da diese Unternehmen größtenteils wie reguläre Unternehmen agieren und komplette Baumaßnahmen abwickeln, ist es nur recht und billig, wenn für sie die gleichen Pflichten wie für alle übrigen Unternehmen gelten.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, das bekannt gewordene Urteil des Bundesfinanzhofes
...weiter
Nicht gesetzeskonforme Maschinen
Turmdrehkran ist nicht gleich Turmdrehkran! Der neue Leitfaden des Europäischen Baumaschinenverbandes CECE, zur Identifikation von nicht gesetzeskonformen Maschinen ist erschienen. In Europa gibt es einheitliche Anforderungen an die Sicherheit und Umweltverträglichkeit von neuen Baumaschinen. Allerdings kommen verstärkt Maschinen auf den Europäischen Markt, die das hohe Schutz- und Umweltniveau nicht bieten und unfallträchtiger sind, dafür aber entsprechend günstiger. Der Import von diesen Baumaschinen in die EU beeinträchtigt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der seriösen Anbieter, Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Kunden, die eine nicht konforme Maschine einsetzen, tragen ebenfalls ein hohes Risiko
...weiter
Foto: "Landesgartenschau Nagold"
Die positive Entwicklung der Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes im Jahr 2011 setzte sich im Februar 2012 weiter fort. Wie das Statistische Bundesamt am 23. April weiter mitteilt, stiegen die Auftragseingänge preisbereinigt um 10,0%. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 5,1% und im Tiefbau um 16,2% zu. (Destatis)
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie hat am 20. April den Startschuss für den Wettbewerb "Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2012" gegeben. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Öffentlichkeit für einen noch effizienteren Umgang mit Rohstoffen und Material zu sensibilisieren. Gesucht werden innovative Ansätze für besonders ressourcenschonende Produkte, Prozesse, Dienstleistungen sowie neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Zur Bewerbung aufgefordert sind wissenschaftliche Institute und vor allem Unternehmen mit bis zu 1000 Beschäftigten. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 17. September 2012. Teilnahmebedingungen: www.deutsche-rohstoffagentur.de Die Preisvergabe erfolgt am 29. November 2012. (BMWi)
Lücke zu den Niederlanden geschlossen (A61/A74): 32 Mio. Euro hat der Bau von rund drei Kilometern Autobahn mit fünf Brücken gekostet. Der neue Autobahnabschnitt schließt seit 4. April die Lücke zwischen Deutschland und den Niederlanden südlich von Venlo. Mit dem Weiterbau der deutschen A61 wird eine direkte Verbindung zur Maastalautobahn A73 hergestellt und ein leistungsfähiges Autobahnnetz zwischen Limburg, dem südlichen Rheinland und dem Ruhrgebiet geknüpft. (Straßen.NRW)
Etwa 1,5 Millionen Euro investiert das Niedersächsische Umweltministerium in den kommenden Monaten in den Küstenschutz auf Norderney. In der Woche nach Ostern beginnt die Betriebsstelle Norden-Norderney des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz im Nordwesten der Insel mit umfangreichen Bauarbeiten an der unteren Promenade. (NLWKN)
Ruinen für die Nachwelt - die weltbekannte Ausgrabungsstätte von Pompeji bleibt langfristig erhalten. Mit insgesamt 105 Millionen Euro aus italienischen und EU-Fördertöpfen wird die UNESCO-Stätte im Süden Italiens umfangreich saniert. Sie war durch Stürme und Regenfälle in den vergangenen Jahren stark beschädigt worden. EU-Regionalkommissar Johannes Hahn sagte am 29. März in Brüssel: "Wir haben dieser großangelegten Sanierung zugestimmt, und zwar nicht nur im Interesse Italiens, sondern im Interesse des geschichtlichen Erbes Europas." (EU-Komm.)
"Nahtloser Verkehr – Verknüpfungen schaffen" ist das Motto des 5. Weltverkehrsforums vom 2. bis 4. Mai 2012 in Leipzig, dessen Programm in Berlin präsentiert wurde. Verkehrsminister aus den 53 Mitgliedstaaten des Weltverkehrsforums nutzen den jährlichen Gipfel in Leipzig, um sich mit Spitzenvertretern aus Wirtschaft und Forschung über wichtige Zukunftsthemen auszutauschen. Das Weltverkehrsforum, zu dem rund 1000 Teilnehmer erwartet werden, steht in diesem Jahr unter japanischer Präsidentschaft. Deutschland ist seit 2008 mit dem Standort Leipzig ständiges Gastgeberland. (BMVBS)
Wo die Genauigkeit zuhause ist: Am 27. und 28. März 2012 feierte die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ihr 125-jähriges Jubiläum mit einem Symposium und einem Festakt in der Braunschweiger Stadthalle. Wer wissen will, wie man etwas wirklich genau messen kann, ist bei der PTB genau richtig. Die PTB ist als nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie das nationale Metrologieinstitut der Bundesrepublik Deutschland mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben im Bereich des Messwesens. (BMWi/PTB)
Nur 26 Prozent der Europäer kennen die einheitliche, europäische Notrufnummer 112, obwohl sie für Urlaub, Arbeit oder Studium immer mehr reisen. Das zeigt das neuste Eurobarometer, das die EU-Kommission am 10.02.2012 veröffentlicht hat. Bereits seit 2008 ist die 112 in allen 27 Mitgliedstaaten verbindlich aktiv (in 7 Länder ist sie die alleinige Notrufnummer, in 20 existieren parallele). Der Anruf ist sowohl vom Fest- als auch vom Mobilfunknetz gebührenfrei und 24 Stunden am Tag möglich. (EU-Komm.)
Das Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt ERDE des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) steht ganz im Zeichen der Forschung für nachhaltige Entwicklung. Eine zentrale Rolle spielen die Städte, Gemeinden und Landkreise, die sich bundesweit besonders für eine nachhaltige Stadtentwicklung engagieren. Im Rahmen des am 08. Februar gestarteten Wettbewerbs 'ZukunftsWerkStadt' (www.bmbf.de) sind 27 von ihnen aufgerufen, sich mit ihren Konzepten für eine nachhaltige Entwicklung zu bewerben. Bis April wählt eine Expertenjury 15 Städte aus, deren Vorschläge realisiert werden. Insgesamt stellt das BMBF für die 'ZukunftsWerkStadt' 3,5 Mio. Euro bereit, jede Stadt erhält max. 250000 Euro für die Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsprojekte. DIE GRÜNE STADT begrüßt diesen Wettbewerb. (DGS)
Die Europäische Kommission weist Berichte über angeblich von ihr geplante Einschränkungen bei der Verwendung des "Made in Germany"-Labels zurück. Weder hat die Kommission eine Abschaffung noch eine Erschwernis dieser Herkunftsbezeichnung vorgeschlagen. Die Kommission plant keine neuen Regeln für Exportgüter aus der EU. Daher soll sich nach Auffassung der Kommission auch an dem Label "Made in Germany" nichts ändern. Richtig ist, dass die Kommission einheitliche Regeln für Herkunftsbezeichnungen für Produkte angeregt hat, die aus Staaten außerhalb der EU in die Union eingeführt werden - nicht aber für in der EU hergestellte Waren, die exportiert werden. (EU-Komm.)